Kurs «Generative KI in der Lehre – Ansätze für eine integrative und kritische Berücksichtigung von GenKI bei einer kompetenz- und forschungsorientierten Lehre»

HD HochschuldidaktikEB Erwachsenenbildung

Übersicht

Daten
Do.12.06.202509:15-16:45 Uhr
Do.12.06.202509:15-16:45 Uhr
Region
PH Luzern im Uni/PH-Gebäude an der Frohburgstrasse 3
PH Luzern im Uni/PH-Gebäude an der Frohburgstrasse 3
Hinweis
Es hat noch freie Plätze, die Durchführung ist noch offen
Es hat noch freie Plätze, die Durchführung ist noch offen

Beschreibung

Der hochschuldidaktische Kurs «Generative KI in der Lehre» gehört zum thematischen Rahmen «Lehrprofile – Lehrkonzepte – Lehrmethoden» und ist Teil des Vertiefungsmoduls im «CAS Hochschuldidaktik» der PH Luzern. Der Kurs unterstützt die Teilnehmenden in ihrer theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit Hochschullehre und erweitert bisherige Konzepte.
Seit dem Erscheinen der OpenAI Software ChatGPT und der breiten Zugänglichkeit dieses Programms sowie vielfältiger weiterer GenKI-Programme hat sich die Nutzung dieser KI-Ansätze auch in der Hochschullehre verbreitet. Die Nutzung von GenKI-Programmen in der Lehre, aber auch der wissenschaftlichen Arbeit wirft allerdings vielfältige Fragen auf, u.a.: Untergräbt die Nutzung von GenKI den Erwerb grundlegender akademischer Kompetenzen zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten oder in welcher Weise verändert es den Kompetenzerwerb zum wissenschaftlichen Arbeiten? Ist die Nutzung von GenKI bei der Lösung wissenschaftlicher Probleme bzw. beim akademisch-wissenschaftlichen Lernen ethisch und wissenschaftlich vertretbar bzw. unter welchen Bedingungen ist dies verantwortbar und sinnvoll? Sind Prüfungsleistungen, die mithilfe von GenKI erbracht werden, akzeptabel bzw. unter welchen Bedingungen kann die Nutzung von GenKI in akademischen Prüfungen zugelassen und ggf. auch konkret gefordert werden? Können GenKI-Programme auch wirkungs- und sinnvoll bei der Gestaltung von Hochschullehre eingesetzt werden? Im Kurs sollen entsprechende Fragen aus der Perspektive des kompetenz- und forschungsorientierten Lernens betrachtet, grundlegende Prinzipien für einen angemessenen Einsatz von GenKI erarbeitet und Lösungsansätze für die eigene Lehre entwickelt werden. Mit dem kompetenzorientierten Fokus soll der Blick darauf gerichtet werden, wie kompetenzorientiertes akademisches Lernen auch beim Einsatz von GenKI weiterhin gewährleistet werden kann, wie sich der akademisch-wissenschaftliche Kompetenzerwerb verändert und welche zusätzlichen Kompetenzen es zu entwickeln gilt. Der Betrachtungsfokus zum forschungsorientierten Lernen richtet zusätzlich den Blick darauf, wie die Nutzung von GenKI das wissenschaftliche Arbeiten verändert und welche Konsequenzen sich daraus für das forschungsorientierte Lernen ergeben.

Kursleitung
Prof. Dr. Niclas Schaper ist Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie und wissenschaftlicher Leiter der Stabsstelle für Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik an der Universität Paderborn. Er hat sich insbesondere mit Themen der Kompetenzmodellierung und
-messung im Hochschulkontext in verschiedensten Projekten beschäftigt. Mit einer stärker praxisorientierten Ausrichtung liegt auch ein Fachgutachten zur Kompetenzorientierung in Studium und Lehre für die Hochschulrektorenkonferenz in Deutschland sowie vielfältige Veröffentlichungen zur Gestaltung des kompetenzorientierten Prüfens – in neuester Zeit auch zur Nutzung von KI-Tools in diesem Zusammenhang – vor.

Kosten
- Personen aus der PH Luzern: Keine Gebühren
- Personen aus der Universität Luzern: Keine Gebühren
- Studierende Fachdidaktik-Master mit PHLU-Beteiligung: CHF 180
- Alle anderen Personen: CHF 360


Kontakt


Anmeldung

Beginn
12.06.2025
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